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Weingläser – welche Form passt zu welchem Wein?

Veröffentlicht am Dienstag, 12. Juli 2016 // Rotwein

Ein Weinkenner wird diese Frage leicht beantworten können. Aber viele Weintrinker kennen sich auf diesem Gebiet nicht aus und möchten einfach nur einen guten Tropfen genießen, ohne die eigentlichen Unterschiede bei einem Weinglas zu kennen.

Zuerst einmal ist der persönliche Geschmack eines Weines wichtig. Das Aroma eines Rot- oder Weißweins ist u. a. auch abhängig von der Temperatur. Daher wird ein Weinglas immer am Stil oder auch am Fuß angefasst. Das Anfassen am Kelch selber könnte die Temperatur bereits verändern. Ein Weinglas setzt sich also zusammen aus dem Kelch, dem Stiel und dem Fuß. Den größten Unterschied aber macht die Form des Kelches aus, wodurch die Charaktereigenschaften des Weins besonders hervorgehoben werden.

Ein Rotwein muss “atmen”, deswegen sind Rotweingläser generell etwas größer und bauchiger als Weißweingläser. Durch den größeren Durchmesser kann sich das Aroma des Rotweins optimal entfalten.

Rotweingläser

Burgunderglas
Burgunderweine sind kraftvolle und distinguierte Weine und benötigen viel Luftzufuhr. Ein Burgunderglas ist daher größer als ein normales Rotweinglas. In den großzügigen, ballonförmigen Kelchen kann sich das vollmundige Aroma des Burgunderweins bestens entfalten. Aufgrund der Größe des Glases ist der Stiel hier besonders stabil. Ein Burgunderglas eignet sich auch für andere kräftige Rotweine.

Bordeauxglas
Auch die tanninreichen, charaktervollen Bordeauxweine brauchen viel Luft. Daher ist auch bei diesem Glas der Kelch groß und bauchig. Dieses Weinglas bietet somit genügend Platz zum Schwenken, was die nötige Luftzufuhr erhöht. Die Form des Bordeauxglases eignet sich auch für Weine wie Rioja, Barolo, Cabernet Sauvignon, Shiraz oder einen Merlot.

Das Standard Rotweinglas
Das Standard Rotweinglas hat einen nur leicht bauchigen und lang gezogenen Kelch. Die Öffnung ist kleiner als bei einem Bordeauxglas oder einem Burgunderglas, jedoch größer als bei einem Weißweinglas. Hierdurch wird verhindert, dass sich das Aroma eines leichten Rotweines zu schnell verflüchtigt. Ein Standard Rotweinglas eignet sich für leichte und fruchtbetonte Rotweine wie zum Beispiel einem Chianti oder einem Dornfelder. Besonders beliebt sind hier die Gläser der Marke Ritzenhoff, wie sie zum Beispiel im Sortiment von www.haushaltsparadies.at zu finden sind.

Weißweingläser

Weißwein muss selten belüftet werden. Der Kelch ist daher kleiner als bei einem Rotweinglas und auch nur leicht bauchig geformt. Weißwein, Roséwein und alle Arten von Schaumweinen werden grundsätzlich gut gekühlt getrunken. Schenkt man beim Weißwein etwas weniger ein, bleibt er bis zum letzten Schluck gut gekühlt.

Standard Weißweinglas
Standard Weißweingläser eignen sich für frische und fruchtbetonte Weißweine wie zum Beispiel ein Muskateller oder einen Grünen Veltiner. Im kleinen Kelch können sich die Aromen besser entfalten und verflüchtigen sich nicht so schnell.

Riesling Glas
Ein Glas mit schmalem Kelch und einem leicht ausgestellten Mundrand empfiehlt sich für liebliche Weine, Gläser mit einem eingezogenen Rand für trockene Weißweine wie den Riesling. Der Rand soll dafür sorgen, dass die Fruchtaromen auf der Zunge besser wahrgenommen werden.

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