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Beliebter Weisswein zu Fisch

Veröffentlicht am Montag, 18. März 2013 // Weißwein

Zu einem guten Essen gehört in jedem Fall ein guter Wein und mit der Wahl des Weines kann sich ein Gericht zu einem lukullischen Genuss oder einem Desaster entwickeln. Im Wandel der Zeit haben sich nicht nur die Zubereitungsarten verändert, sondern es wird auch mit traditionellen Regeln gebrochen. Zum Beispiel wird mittlerweile zur Suppe ein Getränk gereicht, was früher undenkbar war. Der Wein, der zum Essen gereicht wird, findet sich auch in der Zubereitung der Speisen als Kochwein wieder, denn ein Qualitätsunterschied kann die Harmonie zwischen Wein und Gericht deutlich stören. Zu Fisch immer Weißwein? Ob zu einem Gericht mit Fisch in jedem Fall ein Weisswein in Form eines Rieslings oder Chardonnay gehört, das ist von der Zubereitung und von den Beilagen abhängig. Dezent gewürzte und gegarte Gerichte brauchen einen leichten Wein, der sich dezent im Hintergrund hält. Währenddessen darf der Wein zu einem gebratenen Gericht durchaus kraftvoller sein, damit ein geschmacklicher Einklang geschaffen werden kann.

Riesling zum Fisch

Der Riesling, als seit dem 15. Jahrhundert bekannte Rebsorte, betont durch seine helle Farbe und einer dezenten fruchtigen Note den zarten Geschmack des sanft gegarten Fisches. Dabei können, je nach Anbaugebiet und Reife, Aromen von Apfel, Zitrone, Pfirsich oder auch von Aprikosen vorkommen. Wegen dieser geschmacklichen Flexibilität zählt er unter den beliebtesten Weinen, die gern zu einem abgerundeten Essen erwählt werden. Unter den Weissweinen kann aber auch ein Chardonnay, ein reinsortiger Sauvignon blanc oder ein Pinot blanc in die nähere Auswahl gelangen. Besonders deftige Beilagen zum Fischgericht, z. B. Knoblauch, Zwiebeln oder Speck brauchen unbedingt einen kräftigeren Wein als den Riesling, denn dieser muss bei der geschmacklichen Intensität mithalten können. Interessierte Leser finden dazu weitere
raffinierte Fisch Rezepte bei gekonntgekocht.de. In jedem Fall sollte der Wein den Geschmack des Fisches oder anderen Meeresfrüchten unterstreichen und nicht überdecken. Die ungünstige Kombination eines vortrefflichen Fischgerichts mit einem hervorragenden Wein kann durchaus einen lukullisch verwöhnten Gaumen und auch einen Laien relativ leicht enttäuschen.

Es muss nicht immer Weißwein sein

Im Zeitablauf wurde im Bereich der Kochkünste sehr viel experimentiert und dabei herausgestellt, dass nicht immer nur Weissweine zu einem exquisiten Fischgericht gehören und dieses geschmacklich ergänzen müssen, auch wenn diese einen Fisch aus der Deutschen See perfekt ergänzen. Unter anderem können ein Sekt, ein Prosecco oder sogar ein Champagner dem Gereicht den notwendigen Feinschliff geben. Thunfisch und Lachs brauchen unbedingt einen kräftigen Rotwein, wenn sie mariniert und gegrillt dargeboten werden. Die mediterranen Rotweine aus Italien oder Frankreich ergänzen sich hervorragend mit dem intensiven Geschmack dieser beiden Fischarten. Dabei sollte es sich von selbst verstehen, dass ein Rotwein zum Gericht gereicht wird, wenn dieser auch bei der Saucenkomposition verwendet wurde.

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